Weiterführende Informationen

Gut informiert und nicht allein – Beratung, Diagnostik und Therapie bei Demenz

Weiterführende Informationen

Wenn das Gedächtnis nachlässt oder sich das Verhalten eines Menschen verändert, tauchen oft viele Fragen und Unsicherheiten auf – bei Betroffenen ebenso wie bei Angehörigen.
In der Region Schwaben und darüber hinaus gibt es zahlreiche Anlaufstellen, die Orientierung geben, fachkundig beraten und im Alltag entlasten.

Beratung und Information:

Fachstelle Demenz und Pflege Schwaben

Die Regionale Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben unterstützt Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen bei Fragen zu Demenz, Pflege und Hilfsangeboten, legt dabei einen besonderen Fokus auf die Entlastung pflegender Angehöriger und informiert monatlich mit einem Newsletter.

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Aktuelle Veranstaltungen - Fachstelle für Demenz und Pflege

FDuP - Schwaben - Fachstelle für Demenz und Pflege

Unterstützung und Beratung für Menschen mit Demenz und ihren Familien

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. setzt sich für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ein, indem sie Aufklärung, Beratung und Unterstützung bietet sowie die Forschung fördert.

Informationen zu Demenzformen, Ursachen, Verläufen und Prävention. Altersgerechte Materialien für Kinder und Jugendliche sowie ein FAQ-Bereich mit verständlichen Antworten runden das Angebot ab.

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Erfahrungsberichte von Angehörigen und Betroffenen, Alltagstipps, technische Hilfen und rechtliche Hinweise - ebenso Informationen zu Kommunikation, Krankenhausaufenthalten, ethischen Fragestellungen und der Begleitung am Lebensende.

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Entlastungsangebote, Informationen zu Demenz bei Jüngeren, Seminare, das Alzheimer-Telefon, E-Mail-Beratung sowie Foren für Austausch und Unterstützung.

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Das Alzheimer - Telefon ist ein bundesweites Beratungsangebot für Menschen mit Demenz, für Angehörige sowie für alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich engagieren.

Telefonnummer: 030 / 25 93 79 514

Newsletter | Deutsche Alzheimergesellschaft e.V.Startseite | Deutsche Alzheimergesellschaft e.V.

Regionale Anlaufstellen:

Zentrum für seelische Gesundheit im Alter

„Blaue Blume“ Schwaben gGmbH

Die Blaue Blume Schwaben in Kaufbeuren ist ein zentrales Kompetenzzentrum für seelische Gesundheit im Alter mit einer spezialisierten Fachstelle für pflegende Angehörige. Ein multiprofessionelles, fachkundiges und empathisches Team unterstützt Menschen in seelischen Krisen sowie ihre pflegenden Angehörigen durch individuelle Beratung, Information und praktische Hilfen, um die oft belastende Pflegesituation zu bewältigen und Entlastung zu schaffen.

Angebote:

  • Tagesstrukturierende Gruppen- und Einzelangebote:
    • Gymnastik und Bewegungsübungen, Gedächtnis- und Konzentrationstraining
    • gemeinsames Arbeiten am Computer, im Garten oder im kreativen Bereich
    • Gespräche zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens
  • Beratung und Unterstützung für pflegende Angehörige:
    • Spezialisierte Beratungsangebote und Angehörigengruppen
  • Gedächtnissprechstunde:
    • Früherkennung seelischer Erkrankungen durch die gerontopsychiatrische Institutsambulanz Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren
  • Gemeinschaftliches Wohnen für vier ältere Menschen

Adresse: Prinzregentenstraße 9, 87600 Kaufbeuren

Telefon: 08341 / 96 61 240

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00 Uhr

Zur Einrichtung Blaue Blume Schwaben

in Marktoberdorf

Einrichtung Lebensfreude e.V.

Das Projekt „Lebensfreude“ begleitet ältere Menschen – insbesondere Seniorinnen und Senioren mit Demenz oder in Vereinsamung – und fördert ein möglichst selbstständiges und erfülltes Leben.

Angebote:

  • Betroffene können sich in der Einrichtung treffen, sich auszutauschen und an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen.
  • Aktivierende Angebote und Therapieformen:
    • MAKS®-Therapie: Fördert kognitive Fähigkeiten und Alltagsfertigkeiten
    • Musiktherapie: Ermöglicht den Zugang zu Menschen mit Demenz
  • Das Projekt bietet zudem Beratung und Entlastung für Betroffene und Angehörige.

 

Adresse: Schützenstraße 14, 87616 Marktoberdorf

Telefon: 08342 / 89 57 890

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag

Zur Einrichtung Lebensfreude e.V.

Früherkennung, Diagnostik und Therapie:

Gedächtnisprobleme können sowohl normale Alterserscheinungen als auch Anzeichen einer Erkrankung sein. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung – etwa durch Medikamente und gezieltes Training – kann den Verlauf einer Demenz positiv beeinflussen.

In der Gedächtnissprechstunde werden eine umfassende Diagnostik, weiterführende Untersuchungen und geeignete Therapien, in enger Abstimmung mit der hausärztlichen Praxis, angeboten. Ergänzend stehen eine sozialdienstliche Beratung, Schulungen für Angehörige sowie Gedächtnistraining für Betroffene zur Verfügung.

Telefon: 0831 / 54026 - 28 50

Memory Clinic Kempten

Die Gerontopsychiatrische Ambulanz bietet ambulante Behandlungen für psychisch erkrankte Personen ab 65 Jahren an. Schwerpunkte sind demenzielle Erkrankungen, Depressionen, Angststörungen, Delir und Wahnerkrankungen. Zielgruppe sind Patienten mit chronischem Verlauf, eingeschränkter Selbstständigkeit und sozialem Rückzug.

Leistungen:

  • Diagnostik und Therapiebeginn
  • Hausbesuche sowie Einsätze in therapeutischen Einrichtungen,
    Alten- und Pflegeheimen
  • Krisenintervention und befristete fachliche Nachsorge zur Stabilisierung und Wiederanbindung an das soziale Umfeld nach einem stationären Aufenthalt.
  • Pflegerische Unterstützung im Alltagstraining
  • Sozialpädagogische Beratung bei Behördenkontakten und sozialen Anliegen
  • Einbindung von Angehörigen und Bezugspersonen in den Behandlungsprozess
  • Vermittlung geeigneter Altenhilfeangebote im regionalen Umfeld

Telefon: 08341 / 72 20 32 / 33 / 34

Ambulante Angebote | Bezirkskliniken Schwaben

Die Gerontopsychiatrie befasst sich mit psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter (in der Regel ab 65 Jahren), etwa mit Depressionen, Angststörungen, Psychosen, Suchterkrankungen sowie neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenzen. In der Behandlung werden körperliche Begleiterkrankungen und altersbedingte Veränderungen berücksichtigt, um insbesondere die medikamentöse Therapie möglichst sicher und verträglich zu gestalten.

Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren | Bezirkskliniken Schwaben

Psychiatrie und Psychotherapie | Bezirkskliniken Schwaben

Frontotemporale Demenzen beginnen meist früher als Alzheimer; typischerweise zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Anfangs stehen Veränderungen von Persönlichkeit und Verhalten im Vordergrund, etwa Teilnahmslosigkeit, Reizbarkeit, Taktlosigkeit, Enthemmung oder Sprachstörungen (v. a. Wortfindungs- und Benennstörungen). Gedächtnisprobleme treten meist später und oft milder auf als bei Alzheimer. Die Diagnose ist schwierig, da die frühen Symptome häufig mit psychischen Erkrankungen wie Depression, Burn-out, Schizophrenie oder Manie verwechselt werden.

Ambulante und stationäre Angebote:

  • Erst- und Zweitmeinung bei Verdacht auf frontotemporale Demenz
  • Genetische Beratung und Diagnostik bei familiärem Verdacht
  • Ambulante Verlaufskontrollen bei gesicherter Diagnose
  • Stationäre symptomatische Therapieoptimierung
  • Sozialmedizinische Beratung
  • Gesprächsgruppe für Angehörige; Telefon: 0731-500-63010
  • Teilnahme an Therapie- und Beobachtungsstudien
     

Telefon: 0731 / 500-63003

Sprechstunden / Ambulanzen | Universitätsklinikum Ulm

Frontotemporale Demenzen | Universitätsklinikum Ulm

WohlBEDACHT e.V. unterstützt Menschen mit Demenz und ihre Familien in München mit Fortbildungen für Angehörige, Ehrenamtliche und Pflegekräfte. Der Verein bietet ein bundesweites Krisentelefon und eine kostenfreie Beratungsstelle für seltene Demenzformen.

Kontakt - wohlBEDACHT e.V.

Sandra Wieland

Ostallgäuer Demenzkonzept

08342 911-624Sandra.Wieland(at)lra-oal.bayern.de
Bild von Sandra Wieland

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