Wissenswertes

Interessantes aus dem Landkreis Ostallgäu.

Der Wissensbereich des Landkreises Ostallgäu bietet einen kompakten Überblick über alles, was die Region in Zahlen, Geschichte und Identität ausmacht. Hier finden sich zentrale Informationen zu Daten und Fakten, zur historischen Entwicklung, zu Finanzthemen sowie zu Wappen und Logo des Landkreises.

Die Inhalte zeigen, wie Verwaltung, Tradition und regionale Besonderheiten zusammenwirken und das heutige Ostallgäu prägen. Ob für schnelle Orientierung oder vertiefte Recherche – die Seite bündelt relevantes Hintergrundwissen und macht die Strukturen und Besonderheiten des Landkreises transparent und nachvollziehbar.

Das Wappen des Landkreises Ostallgäu

Im Wappen des am 01.07.1972 neugebildeten Landkreises Ostallgäu finden sich einzelne Wappensymbole der früheren Landkreise Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen wieder. Somit wurde das Entstehen der neuen Gebietskörperschaft sinnbildlich festgehalten.

Mit dem Martinsschwert aus dem ehemaligen Landkreiswappen Marktoberdorf wird auf den Sitz der Verwaltung des Landkreises Ostallgäu hingewiesen. Der heilige Martin ist Orts- und Kirchenpatron von Marktoberdorf.

Auf den ehemals Kaufbeurer Gebietsanteil weist der silberne Löwe des früheren Benediktinerstiftes Irsee und zugleich der Markgrafen von Ronsberg hin.

Für Füssen steht der Abtstab, der sich auf das ehemalige Benediktinerkloster St. Mang bezieht, während auf die frühere Herrschaft des Hochstiftes Augsburg, das hauptsächlich um Buchloe und Füssen vertreten war, die Feldfarben Rot-Silber hindeuten.

Wappenbeschrieb: Unter blauem Schildhaupt, darin ein schreitender, golden gekrönter und golden bewehrter silberner Löwe, gespalten von Rot und Silber, vorne ein gestürztes silbernes Schwert, hinten ein wachsender roter Abtstab.

Landkreis Ostallgäu

Geschichte

Der Landkreis Ostallgäu blickt auf eine wechselvolle und facettenreiche Geschichte zurück – von den frühesten Spuren menschlicher Besiedlung in der Altsteinzeit bis hin zu seiner heutigen Bedeutung als lebendige Region voller Kultur, Natur und Innovation. Das Gebiet, in dem heute Städte wie Füssen, Marktoberdorf und zahlreiche Gemeinden liegen, wurde bereits vor Tausenden von Jahren von Jägern und Sammlern aufgesucht. Im Laufe der Jahrtausende zogen Kelten und Römer hier durch, es entstanden Siedlungen, Handelswege — wie die berühmte Via Claudia Augusta — und befestigte Anlagen. Im Mittelalter bestimmten Klöster und Adelige das Leben, bis die Kleinstaaterei im Zuge der politischen Neuordnung Anfang des 19. Jahrhunderts dem modernen bayerischen Staat wich.

Heute ist der Landkreis Ostallgäu — geprägt von einer beeindruckenden Landschaft aus Alpen, Voralpen und Seen — mehr denn je eine Region, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Historische Burgen und Schlösser, wie Neuschwanstein und Hohenschwangau, stehen neben modernen Unternehmen und einer vielfältigen Wirtschaft. Diese Seite lädt Sie ein, auf eine Zeitreise zu gehen — durch die Steinzeit, über römische Handelsrouten und mittelalterliche Herrschaftsstrukturen bis in die Gegenwart eines lebendigen Landkreises.

 

  • 8000 v. Chr. - Die Steinzeit
  • 4000 v. Chr. - Erste Besiedelung des Gebietes
  • 500 v. Chr. - Jüngere Eiszeit
  • 15 v. Chr. - Die Römer – Via Claudia Augusta
  • 260 - In Füssen siedeln die Römer
  • 450 - Die Römer müssen den Alemannen weichen
  • 537 - Die Frankenkönige und ihr Einfluss
  • 11. Jhdt. - Hochstift, Hochadel und Reichskirche
  • 1802-1862 - Das Ende der Kleinstaaterei, der Bayerische Staat
  • 1972 - Die Landkreisreform
  • Gegenwart - Das Ostallgäu heute

 

 

Landkreis Ostallgäu

Zahlen und Daten

Kommunalstatistik

Steuerkraftzahlen 2025 der Gemeinden im Landkreis Ostallgäu nach Größenklassen
kreisangehörige Gemeinden 
mit … Einwohnern

Landkreis-Durchschnitt je Einwohner 2025 in €

Landes-Durchschnitt je Einwohner 2025 in €

unter 1.000

1.230,26

981,46

1.000 bis unter 2.000

1.205,03

1.092,51

2.000 bis unter 3.000

1.132,61

1.092,51

3.000 bis unter 5.000

1.425,14

1.274,30

5.000 bis unter 10.000

1.252,95

1.393,20

10.000 bis unter 20.000

1.537,69

1.728,68

Realsteuerhebesätze der Gemeinden des Landkreise Ostallgäu nach Gemeindegrößenklassen für das Jahr 2024
kreisangehörige Gemeinden 
mit … Einwohnern

Anzahl

Einwohner
(Landkreis)

Landkreisdurchschnittshebesätze v. H.

Landesdurchschnittshebesätze 2023 v.H.*)

   Grundsteuer AGrundsteuer BGewerbesteuerGrundsteuer AGrundsteuer BGewerbesteuer

unter 1.000

4

3.571367,5351,3306,3400,9379,2330,2

1.000 bis unter 2.000

21

33.086374,0351.4309,8368,8354,3327,8

2.000 bis unter 3.000

8

19.804386,3385,0319,4368.8354,3327,0

3.000 bis unter 5.000

7

25.625328,6332,9326.4345,5340,1331,6

5.000 bis unter 10.000

2

14.992345,0365,0335,0347.4345,7326,7

10.000 bis unter 20.000

3

49.224378,3393,3345,0348,9349,9324,9

*) Vergleichszaffen für 2021 liegen noch nicht vor

Schuldenstand der Gemeinden im Landkreis Ostallgäu nach Größenklassen am 31. Dezember 2024

kreisangehörige Gemeinden mit ... EinwohnernLandkreis-Durchschnitt je Einwohner 2024 in €Landes-Durchschnitt je Einwohner 2023 in € 
(Vergleichszahlen für 2024 liegen noch nicht vor]
< 1.0001.313,54751,00
1.000 - <  3.000807.80749,00
3.000 - <  5.000373.80702,00
5.000 - <  10.0001.639,43762,00
10.000 - <  20.0001.476.75755.00

Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

Auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung finden Sie eine große Anzahl an Statistikdaten zum Landkreis Ostallgäu.

Sie suchen kompakte statistische Informationen?

Dann finden Sie hier (als PDF) die Kommunalstatistik 2022 des Landkreises Ostallgäu.

Download Kommunalstatistik 2022

Quelle: © Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. München

Allgemeines zur

Doppik

Der Landkreis Ostallgäu führt sein Haushalts- und Rechnungswesen nach den Grundsätzen der Doppikaus.

Vorteile des Neuen Kommunalen Finanzwesens (Doppik):
  • eine moderne Verwaltungssteuerung, die sich an Ressourcenverbrauch und Werteverzehr orientiert
  • vollständige Abbildung von Ressourcenaufkommen und Ressourcen-verzehr über Erträge und Aufwendungen
  • mehr Transparenz, da das kommunale Vermögen erfasst und jährlich neu bewertet wird
  • optimale Datengrundlage für eine Kosten- und Leistungsrechnung

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