Trinkwasserversorgung in Lengenwang: Landratsamt begleitet Lage zusammen mit der Gemeinde engmaschig

Mitarbeitende des Landratsamts haben sich vor Ort ein aktuelles Lagebild verschafft und die erforderlichen Maßnahmen mit den beteiligten Stellen abgestimmt.
Das Landratsamt begleitet die derzeit angespannte Situation bei der Trinkwasserversorgung in Lengenwang in enger Abstimmung mit Bürgermeister und Gemeinde sowie den zuständigen Verantwortlichen der Wasserversorgung. Mitarbeitende des Landratsamts haben sich vor Ort ein aktuelles Lagebild verschafft und die erforderlichen Maßnahmen mit den beteiligten Stellen abgestimmt.
Zur Sicherstellung einer gesundheitlich unbedenklichen Trinkwasserversorgung wurde nach Hinweis des Gesundheitsamtes eine Chlorungsanlage in Betrieb genommen. Ein Abkochen des Trinkwassers ist deshalb nicht erforderlich. Außerdem erfolgt eine zusätzliche Versorgung durch Tankfahrzeuge, um den Brunnen vor Ort zu entlasten. Die Versorgung über das Wochenende ist so nach derzeitiger Einschätzung sichergestellt. Zudem steht die Gemeinde Lengenwang bereits in engem Austausch mit dem Wasserwerk Marktoberdorf wegen eines geplanten Notanschlusses an die Leitung vom Brunnen Kirchthal.
In betroffenen Gebieten Wasser sparen
Das Landratsamt appelliert, insbesondere bei anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen sparsam und verantwortungsbewusst mit dem Trinkwasser umzugehen. Dies ist unbedingt notwendig, um die Versorgungssicherheit der örtlichen Trinkwassersysteme zu unterstützen.
Landrat Bernd Stapfner: „Die Trinkwasserversorgung in Lengenwang ist derzeit gesichert. Das Landratsamt und insbesondere unser Gesundheitsamt stehen in engem Austausch mit der Gemeinde und den Verantwortlichen der Wasserversorgung. Mit Blick auf die angekündigte Hitzewelle bitten wir die Bürgerinnen und Bürger in Orten mit angespannter Versorgungslage um einen bewussten und sparsamen Umgang mit Trinkwasser. Wenn auf nicht notwendige Verbräuche – etwa das Befüllen von Pools – vorübergehend verzichtet wird, trägt das dazu bei, die Versorgung insgesamt zu entlasten.“