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Wenn Mitarbeiter an der Seele erkranken

Bildrechte: Jasmin Kabel/EAA-Bayern

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Psychische Erkrankungen verursachen in Deutschland die meisten Fehltage. Dies geht aus dem Gesundheitsreport 2025 des Dachverbandes der betrieblichen Krankenversicherungen (BKK) hervor. Wie Unternehmen die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern und Betroffene unterstützen können, war Thema der Informationsveranstaltung „Betriebliche Prävention mentale Gesundheit“ im Landratsamt Ostallgäu.

Viele Menschen erleben im Laufe ihres Lebens eine psychische Krise. Nicht jede Krise führt zu einer psychischen Erkrankung. Frühzeitige Unterstützung und geeignete Präventionsmaßnahmen können dazu beitragen, Erkrankungen vorzubeugen. Nach einer krankheitsbedingten Abwesenheit kann ein gutes Wiedereingliederungsmanagement die Rückkehr an den Arbeitsplatz erleichtern.

In den Vorträgen erhielten die Teilnehmenden grundlegende Informationen zu psychischen Erkrankungen, zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und zu Möglichkeiten der Prävention im eigenen Unternehmen. Neben dem Vortrag der Fachreferentin Andrea Schwaderlapp zeigten zwei regionale Unternehmen Beispiele aus der Praxis: Schwerbehindertenvertreter Benedetto Scaturro stellte die Arbeit von MULTIVAC in Wolfertschwenden vor. Anna Petrovic, betriebliche Gesundheitsmanagerin bei Zott, gab Einblicke in die Maßnahmen des Unternehmens in Mertingen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Inklusionskoordination des Landkreises Ostallgäu, der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber in Bayern (EAA), dem Integrationsfachdienst Schwaben (IFD) sowie „Inklusion am Arbeitsplatz“ der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Personalverantwortliche können sich bei Fragen an die EAA wenden. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es unter www.eaa-bayern.de.