Neue Tafeln unterstützen naturverträgliche Erholung

Hinweistafel im Schwanseepark Foto: Thomas Hennemann
Mit neuen, kleineren Hinweistafeln unterstützt der Landkreis Ostallgäu Besucher dabei, sich in sensiblen Bereichen rücksichtsvoll zu bewegen.
Natur erleben, ohne empfindliche Lebensräume zu beeinträchtigen: Das ist das Ziel der Kampagne „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.“ im Ostallgäu. Mit neuen, kleineren Hinweistafeln unterstützt der Landkreis Ostallgäu Besucher dabei, sich in sensiblen Bereichen rücksichtsvoll zu bewegen.
Die neuen Tafeln ergänzen die großen Infotafeln, die im vergangenen Jahr an den Tourenausgangspunkten aufgestellt wurden. Während diese einen Überblick über die jeweilige Umgebung geben, greifen die kleineren Hinweistafeln Besonderheiten vor Ort auf. Insgesamt stehen nun 18 Tafeln in Schwangau und 14 in Pfronten.
Sie informieren dort, wo besondere Rücksicht gefragt ist – etwa über seltene Arten wie Birkhuhn oder Sumpfgladiole – und geben konkrete Hinweise für einen naturverträglichen Aufenthalt. Dazu gehört beispielsweise, auf den Wegen zu bleiben, Hunde anzuleinen und Weideflächen nicht mit dem Fahrrad zu befahren. Dadurch können Vegetationsschäden vermieden und sensible Lebensräume geschützt werden. „Unsere Natur ist Erholungsraum und zugleich Lebensraum für viele seltene und störungsempfindliche Arten. Mit der Kampagne möchten wir für ein achtsames Verhalten sensibilisieren und zeigen: Schon kleine freiwillige Entscheidungen helfen, Natur und Landschaft zu schützen“, sagt Landrat Bernd Stapfner.
Antonia Weiler, Projektmanagerin Besuchermanagement, und Thomas Hennemann von der Gebietsbetreuung Ostallgäuer Alpenrand ergänzen: „Die neuen Tafeln bringen wichtige Informationen dorthin, wo sie unmittelbar wirken können: in die Landschaft. Sie helfen dabei, die Bedürfnisse von Erholungssuchenden, Natur und landwirtschaftlicher Nutzung in Einklang zu bringen.“
Das Besucherlenkungsprojekt „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.“ wird vom Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden und dem Tourismusverband Ostallgäu umgesetzt und vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit 80 Prozent gefördert.