Kliniken Ostallgäu–Kaufbeuren: Verwaltungsrat stimmt neuem Managementvertrag mit Sana zu

Auf dem Foto v. r.: Landrat und Verwaltungsratsvorsitzender Bernd Stapfner, Klinikvorstand Andreas Kutschker und Oberbürgermeister und stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender Stefan Bosse. Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart
Der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu–Kaufbeuren hat einstimmig dem Abschluss eines neuen Managementvertrags mit der Sana Kliniken AG zugestimmt. Der Vertrag schließt an die bisherige Vereinbarung an, die Ende Februar 2027 ausläuft. Die neue Grundlaufzeit soll fünf Jahre betragen – anschließend besteht die Möglichkeit, die Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre zu verlängern.
„Die Sana AG und Vorstand Andreas Kutschker haben gute Arbeit geleistet. Deshalb habe ich dem Verwaltungsrat empfohlen, die Zusammenarbeit auf Grundlage eines neuen Managementvertrags fortzusetzen. Dabei ist uns wichtig, die medizinische Versorgung an allen drei Standorten in öffentlicher Trägerschaft langfristig zu sichern und zugleich die wirtschaftliche Situation unserer Kliniken zu verbessern“, sagt Landrat Bernd Stapfner, Vorsitzender des Verwaltungsrats.
„Wir sind mit der Arbeit der Sana Kliniken AG zufrieden“, bestätigt auch Oberbürgermeister Bosse, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats. „Verwaltungsrat und Managementgesellschaft waren in den vergangenen Jahren ein gutes Team. Ich freue mich daher, dass wir den Weg unserer Klinken auch in Zukunft gemeinsam mit der Sana AG gehen können.“
Alle drei Klinikstandorte bleiben erhalten
Die vereinbarten Leistungen umfassen die Bereitstellung eines Managementteams, die Erstellung beziehungsweise Fortentwicklung eines Strategiekonzepts und den Zugang zu Standards und Managementinstrumenten der Sana Kliniken AG. Innerhalb der ersten Monate der neuen Vertragslaufzeit ist ein umfassendes Strategiekonzept mit konkreten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung vorzulegen und mit dem Klinikunternehmen abzustimmen.
Der neue Vertrag verpflichtet den Managementpartner zur Fortführung des Klinikunternehmens mit seinen drei Standorten und zur Beibehaltung der öffentlichen Trägerschaft. Weitere Vertragsziele sind die strategische Weiterentwicklung des medizinischen Leistungsangebots und der medizinischen Qualität sowie der Abbau der Defizite. Zudem sollen Abläufe und administrative Strukturen optimiert und die Wirtschaftlichkeit unterstützender Leistungen verbessert werden.
Als Alleinvorstand ist weiterhin Andreas Kutschker vorgesehen.