Geh- und Radweg Kaufbeuren–Sachsenrieder Forst wieder vollständig befahrbar

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden die erneuerten Brückenüberbauten für den Verkehr freigegeben.
Der Geh- und Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und dem Sachsenrieder Forst ist wieder durchgängig nutzbar. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat gemeinsam mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden die erneuerten Brückenüberbauten in Mauerstetten, Linden, Helmishofen und Stocken offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Maßnahme wurde gemeinsam vom Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren umgesetzt.
„Wir geben heute nicht nur ein Bauprojekt frei, sondern auch ein wichtiges Stück Alltagsmobilität und Verkehrssicherheit für die Menschen in unserer Region“, sagte Zinnecker bei der Verkehrsfreigabe. „Der Weg auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und Schongau ist seit vielen Jahren eine bedeutende Geh- und Radverbindung. Genau deshalb war für uns immer klar, dass diese Strecke zukunftsfähig gemacht werden muss.“
Bosse fügt hinzu: „Dieser Geh- und Radweg hat seit Bestehen eine große Bedeutung und ist eine wichtige Verbindung – sowohl für die Einheimischen wie auch für unseren regionalen Tourismus. Die Strecke für die Zukunft zu wappnen ist ein ganz wichtiger Schritt gewesen. Ich freue mich, dass wir diesen gemeinsam gegangen sind. Damit besteht wieder ein Stück Lebensqualität und auch Mobilitätssicherung in unserer Region.“
Die vier Brücken stammen aus dem Jahr 1988 und waren damals als Holzbauwerke auf der früheren Bahntrasse Kaufbeuren–Schongau errichtet worden. Bei Brückenprüfungen wurden ab 2021 erhebliche Schäden an den Holzkonstruktionen festgestellt. Eine Schadensanalyse ergab, dass ein Ersatzneubau der Überbauten notwendig ist. Die neuen Brücken wurden nun als Stahlüberbauten ausgeführt. Damit bleibt der Geh- und Radweg dauerhaft eine wichtige Alltagsverbindung zwischen Kaufbeuren und dem östlichen Ostallgäu sowie als Teil der touristischen „Dampflokrunde“ erhalten.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes mit rund 915.000 Euro. Den restlichen Anteil tragen der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren jeweils zur Hälfte.