Erweiterung des Gymnasiums Buchloe: Landkreis setzt auf Schulcampus

Am Freitag hat der Kreisausschuss beschlossen, auf dem Gelände den Erweiterungsbau des Gymnasiums als Schulcampus zu errichten.
Der Landkreis Ostallgäu treibt die Planungen für die Erweiterung des Gymnasiums Buchloe voran. Am Freitag hat der Kreisausschuss beschlossen, auf dem Gelände den Erweiterungsbau des Gymnasiums als Schulcampus zu errichten, der zukünftig bei Bedarf von Gymnasium, Realschule und Mittelschule Buchloe gemeinsam genutzt werden könnte. Ziel ist eine zukunftsfähige Lösung, die den steigenden Raumbedarf deckt und eine moderne Lernumgebung schafft.
Kern des vom Landkreis Ostallgäu erstellten Vorentwurfs ist ein autarkes Campusgebäude mit Turnhalle, Klassenzimmern, Fachräumen und Sanitärräumen. Dieses ist so geplant, dass es von allen Schulen gut erreichbar ist und bei Bedarf auch unabhängig vom bestehenden Gymnasium genutzt werden kann. Separate Erschließungen ermöglichen die flexible Nutzung einzelner Bereiche, etwa der Turnhalle oder des offenen Ganztags.
„Alle Schulen am Standort profitieren“
„Mit dem neuen Campusgebäude schaffen wir eine Lösung, von der alle Schulen am Standort profitieren“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Planung ermögliche es, „Räume flexibel zu nutzen und den Schulalltag wie auch außerschulische Angebote besser miteinander zu verzahnen“. Der Landkreis legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Vorgesehen sind eine kompakte, ressourcenschonende Bauweise mit Holz und einem Gründach sowie ein Low-Tech-Ansatz für einen wirtschaftlichen Betrieb.
Kombiniertes Modell
Für die konkrete Durchführung der Gesamtmaßnahme am Gymnasium Buchloe wird ein kombiniertes Modell gewählt: Die Vorplanung wurde hausintern im Landratsamt erstellt, für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird ein externes Planungsbüro beauftragt. Ab der Ausführungsplanung, also der Erstellung detaillierter Werk- und Detailpläne, wird ein Generalunternehmer die Baumaßnahme übernehmen.